Nachrichten | 06. Juli 2020

Die Hexe darf wieder auf den Besen

Von der Redaktion
Nach der Verschmelzung des Winzerkellers Hex vom Dasenstein mit der Genossenschaft Oberkircher Winzer wurde das Logo auf den Weinflaschen leicht verändert.
Stellen die neue Premiummarke „Großes Gewächs” vor, geschäftsführender Vorstand Markus Ell (links) und Kellermeister Thomas Hirt.
Sortimentsbereinigung, ein konsequenter Sortimentsaufbau, neues Logo und die neuen Spitzenqualitäten sollen die Strahlkraft der Hex weiter steigern – so lautet das gesetzte Ziel. „Die Neuausrichtung hat uns viel Energie und Engagement gekostet”, resümiert
geschäftsführender Vorstand Markus Ell. Das Logo wurde leicht geändert. 
„Wir haben nur die kleine Schraube gedreht”, betont Kellermeister Hirt. Farbgebung und Etiketten in bisheriger Aufmachung sind geblieben. Lediglich die Hexe sitzt jetzt auf dem Besen und fliegt wieder. Darunter ist noch stilistisch der Dasenstein angedeutet.
Bei der „Alten Rebe”  kamen neben dem Spätburgunder Rotwein noch Riesling Spätlese trocken und Grauburgunder Spätlese trocken hinzu. „Wir wollten diesen wertigen Sortenbaustein mit den Weißweinen erweitern”, unterstreicht Ell.
Neu ist das „Große Gewächs”. Mit vier Weinen, einem Kappelberg Riesling, einem Weißen Burgunder Heidenhöfe, einem Grauen Burgunder Katzenbuckel und einem Kappelberg Spätburgunder geht der Winzerkeller Hex vom Dasenstein an den Start. Mit der Nennung der Gewanne wird das Qualitätsversprechen gesteigert. „Damit verdichten wir die Einzellage Hex vom Dasenstein und schaffen was Individuelles”, erläutert Thomas Hirt.
neues Feld
Es handele sich ausschließlich um Selektionsanlagen mit einem eigenen Kleinklima und geringeren Erträgen. „Jedes Gewann bringt seine Eigenheit mit”, so Hirt. Der Kappelberg, der den Dasenstein umgibt, bringe durch seine Granitunterlage den Rieslingen viel Mineralität und durch seine exponierte Lage der Hauptrebsorte Spätburgunder viel Kraft und Eleganz.
Das Gewann Heidenhöfe profitiere durch seine Ostausrichtung besonders von den starken Tag-Nacht-Schwankungen im Achertal. Der Katzenbuckel bringe durch seinen etwas tiefgründigeren Boden viel Schmelz in den Grauburgunder.
„Die alte Rebe ist eine Trumpfkarte, und mit dem Großen Gewächs vervollständigen wir das Angebot”, heißt es. Auch könne der Kunde aufgrund der Gewannnamen vor Ort nachvollziehen, wo die Trauben für seinen Wein gewachsen sind.