Nachrichten | 30. April 2016

Stefanie Keller und Svenja Wanielik - das Interview

Von Walter Eberenz
Die beiden nördlichen Weinbaubereiche des Badischen Weinbauverbandes haben erstmals Bereichsweinprinzessinnen bekommen. Wir sprachen mit Stefanie Keller von der Badischen Bergstraße und Svenja Wanielik aus dem Kraichgau.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl: Was hat Sie bewogen, sich für das Amt der Weinprinzessin Ihres Bereiches zu bewerben – schließlich verzichten Sie ja damit auch auf  Freizeit. Brauchte es viel Überredungskunst?

Svenja Wanielik: Der Kraichgau ist meine Heimat und die Liebe zur Region und vor allem zu den Weinbergen wurde mir von klein auf vermittelt. In meinem Heimatort Kürnbach hat der Weinbau eine sehr lange Tradition, die auch heute noch durch viele Winzer und Veranstaltungen gelebt und gepflegt wird. Durch das Amt der Kraichgauer Weinprinzessin bietet sich mir nun die Möglichkeit, diese Leidenschaft auch anderen Menschen näher zu bringen.

Stefanie Keller: In den vergangenen Jahren, als ich Schriesheimer Weinprinzessin (2014/15) und Schriesheimer Weinkönigin (2015/16) war, habe ich unsere Region, die Badische Bergstraße, nicht nur kennen, sondern vor allem lieben gelernt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die Winzer und den Wein der Badischen Bergstraße zu repräsentieren und publik zu machen.
 
Schwingt dabei auch ein wenig Freude und Stolz mit, die erste Weinhoheit Ihres Bereiches zu sein?

Svenja Wanielik: Natürlich ist man stolz, eine Weinhoheit zu sein, man lernt viel über die Region und ihre Winzer und kann neue Kontakte knüpfen. Die erste Weinprinzessin  in einem Bereich zu sein, ist natürlich noch mal etwas ganz Besonderes.

Stefanie Keller: Selbstverständlich! Es ist für mich eine große Ehre, die erste Bereichsweinprinzessin der Badischen Bergstraße zu sein und freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen.
 
Welche Schwerpunkte haben Sie sich für Ihre Amtszeit vorgenommen – welche Themen sind Ihnen eine besondere Herzensangelegenheit?  

Svenja Wanielik: Der Kraichgau hat sein Potenzial in meinen Augen längst noch nicht ausgeschöpft. In meinem Jahr als Bereichsprinzessin möchte ich den Kraichgauer Weinen zu einer größeren Bekanntheit verhelfen und den Menschen die Vielfalt der Region und ihrer Weine nahe bringen. Schön wäre es, wenn zusätzlich durch gemeinsame Veranstaltungen der Kraichgauer Winzer unsere Weine einem großen Publikum präsentiert werden könnten.
 
Stefanie Keller: Zunächst ist es mir wichtig, die Weine und somit auch unseren Weinanbaubereich bekannt zu machen. Besonders in der nahe gelegenen Rheinebene, da das Weinbaugebiet Pfalz direkt um die Ecke liegt. Ich bin davon überzeugt, dass wir an der Bergstraße  hervorragende Weine zu bieten haben.
 
Was steht in den nächsten Wochen an? Freuen Sie sich auf etwas Bestimmtes ganz besonders?

Svenja Wanielik: Da es das Amt der Kraichgauer Weinprinzessin bisher nicht gab, stehen noch keine konkreten Termine oder Auftritte fest. Allerdings erhielt ich schon von einigen Seiten Einladungen zu Veranstaltungen, auf die ich mich allesamt sehr freue. Ein persönliches Highlight werden für mich sicherlich die Veranstaltungen in meinem Heimatort Kürnbach sein.

Stefanie Keller: Für mich persönlich ist jeder einzelne Termin ein Höhepunkt in diesem Jahr. Man sammelt so viele Eindrücke und Erfahrungen, die unvergesslich sind.enz
Flotte Dienstwagen: Das Autohaus Graf Hardenberg sorgt dafür, dass die neuen Weinhoheiten während ihrer Amtszeit gut ihre Veranstaltungen erreichen.