Nachrichten | 08. Januar 2019

L.U.I.: Rebgeister auf Platz zwei

Von der Redaktion
Die Schülerfirma „Rebgeister” aus Kappelrodeck bewirtschaftet einen Weinberg in Eigenregie und erhielt dafür den zweiten Preis im Landeswettbewerb „L.U.I”. Erster wurde Johannes Klausmann aus Villingen-Schwenningen, der eine App für verbessertes Geflügelherden-Management entwickelt hat.
Die Schülerfirma „Rebgeister” aus Kappelrodeck errang den zweiten Platz beim Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovationen „L.U.I”.
Den ersten Platz beim Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovationen, L.U.I, und damit 3000 Euro sicherte sich diesmal Johannes Klausmann aus Villingen-Schwenningen. Er entwickelte eine App, die das Geflügelherden-Management signifikant verbessert. Der Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Landwirtschaft und Ernährung Alois Gerig (MdB), betonte bei der Preisübergabe: „Die Digitalisierung eröffnet der Landwirtschaft vielfältige Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern, Ressourcen zu schonen und das Tierwohl zu verbessern.” Bestes Beispiel dafür sei die App „FarMS” des jungen Preisträgers. Das Management-Tool erfasst wichtige Daten wie Legeleistung, Tiergewicht, Futter- und Wasserverbrauch.
Als Zweitplatzierte behauptete sich die Schülerfirma „Rebgeister” aus Kappelrodeck. Die Schüler der Schlossbergschule bewirtschaften 0,2 Hektar Weinberg in Eigenregie und meistern zudem den Anbau, den Vertrieb und die Vermarktung ihres eigenen Weines, der gemeinsam mit dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein ausgebaut wird. Für dieses Engagement wurden sie in der Kategorie „Unternehmenskooperation” mit dem zweiten Platz und 2000 Euro ausgezeichnet.
Von derart viel Schüler-Power waren die Grußwortredner begeistert. Unter ihnen Dr. Ewald Glaser, Vorstandsvorsitzender der ZG Raiffeisen, die den L.U.I gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband fördert.