Weinbauverband | 10. März 2020

Entscheidung vertragt

Von Badischer Weinbauverband
Bei der Präsidiumswahl des Badischen Weinbauverbandes am 10. Februar konnte kein Bewerber eine Mehrheit auf sich vereinen. Deshalb entschied das amtierende Präsidium, die Entscheidung zu vertagen.
Die Wahl zum Präsidium des Badischen Weinbauverbandes und eines Nachfolgers für Kilian Schneider wurde ohne positives Ergebnis auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Grund hierfür war, dass kein Kandidat für das Amt des Verbandspräsidenten eine Mehrheit auf sich vereinen konnte. Um Schaden von den Kandidaten sowie vom Verband abzuwenden, hält es das Präsidium für geboten, einen erneuten Wahltermin anzuberaumen. Dieser wird vor Ablauf der Amtszeit des aktuell noch aktiven Präsidiums stattfinden, also bis spätestens Mai 2020.
Zur Vorbereitung wird sich das Präsidium zeitnah zusammensetzen und intensiv über die Kandidatenfindung sowie mögliche Anpassungen des Wahlprozedere beraten. Es wurde eine Findungskommission zusammengestellt aus je zwei Vertretern von Weingütern und Winzergenossenschaften sowie einem neutralen Kommiteeleiter.
Das Gremium des badischen Weinbauverbands ist gerade vor dem Hintergrund des Wahlausgangs zuversichtlich, dass bis Mai ein neues Präsidium gewählt werden kann, das von einer breiten Mehrheit der Branche getragen wird. Die Geschäfte des Weinbauverbandes sind vom Wahlausgang insofern nicht betroffen, da die Amtsführung beim aktuellen Präsidium in erfahrenen Händen liegt.