Nachrichten | 04. Juli 2019

Weinwerbung: Badener raufen sich zusammen

Von der Redaktion
Die Gemeinschaftswerbung für badischen Wein wird fortbestehen. Das wurde am 27. Juni in Sasbachwalden entschieden. Die Beitragsgestaltung wird verändert.
Die Gemeinschaftswerbung für Baden läuft weiter.
Die Generalversammlung der Weinwerbezentrale badischer Winzergenossenschaften eG und die Gesellschafterversammlung der Weinwerbung Beteiligungsgesellschaft fanden an diesem Tag in Sasbachwalden statt. Beide Gesellschaften sind an der Badischer Wein GmbH beteiligt, die für die Gemeinschaftswerbung verantwortlich ist.
Die Beiträge für die Weinwerbung sollen neu konzipiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums Ländlicher Raum: Neben einer reduzierten Grundgebühr, die ausschließlich für die Dachmarken-Werbemaßnahmen im gleichen Umfang wie bisher eingesetzt wird, sollen bisher erbrachte Dienstleistungen nun leistungsbezogen angeboten werden. 
„Das Land begrüßt die Entscheidung über die Fortführung der Badischer Wein GmbH außerordentlich”, wird der baden-württembergische Weinbauminister Peter Hauk in der  Pressemitteilung zitiert. Zumindest für das Jahr 2020 sei ihre Tätigkeit als Organisation für die badische Gebietsweinwerbung gesichert. Eine funktionierende Weinwerbung sei die Grundvoraussetzung für eine Inanspruchnahme der europäischen Fördermittel „Absatzförderung Binnenmarkt” sowie der Förderung über die BW Classics.
neues Feld
Für die Weinwerbemaßnahmen im Land können pro Jahr zwischen 500.000 und 900.000 Euro an öffentlichen Fördermitteln zur Verfügung gestellt werden. Die „Absatzförderung Binnenmarkt” habe zum Ziel, Verbraucher über den verantwortungsvollen Weinkonsum und über das neue Unionssystem der Herkunftsbezeichnung zu informieren.
Eine gut ausgerichtete Dachmarkenwerbung halt Hauk für unerlässlich. Mit einer Gebietsweinwerbung lasse sich darüber hinaus eine strukturierte Kommunikation und eine positive Imagebildung erheblich einfacher und mit hohem Wiedererkennungswert gestalten.  
Als eine wichtige strategische Entscheidung bezeichnete der Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, Dr. Roman Glaser, die Fortführung der Gemeinschaftswerbung.






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